Häufige Fehler beim Etikettieren von GroßzettelnETIKETTIEREN WILL GELERNT SEIN

Placards sind nicht einfach nur Etiketten. Großzettel müssen internationalen Richtlinien entsprechen, um den gesamten Transport von Gefahrgütern rechtskonform zu gestalten. Dabei kommt es allerdings nicht allein auf das Placard selbst an. Zwar sind zertifizierte Placards die Voraussetzung für den rechtskonformen Transport, allerdings gilt es auch, rechtskonform zu etikettieren. Deshalb sind folgende Fehler unbedingt zu vermeiden, so dass der Großzettel über die gesamte Transportstrecke auch fest, gut sichtbar und an der richtigen Stelle angebracht wird.

Die gängigen Fehler:

1. LAGERUNG

Temperatur

Placards sind entgegen der vorherrschenden Meinung hochkomplexe Produkte. Die Zusammensetzung von Klebstoff und Folienmaterial bietet bei idealer Lagerung die Voraussetzungen zur Erfüllung der Rechtsvorgaben bezüglich der Haftfähigkeit und der Seewasserbeständigkeit. Diese werden nach entsprechenden Tests zertifiziert. Damit dieses Zertifikat auch beim Kunden gültig bleibt, müssen die Placards entsprechend den Herstellerangaben gelagert werden. Bei BOXLAB Services bedeutet das einen Temperaturbereich von 15-25°C und einer Luftfeuchtigkeit von ca. 50%.

Verpackung

Trotz temperaturgeführter Lagerung kann es dennoch passieren, dass sich das Placard / Großzettel bei längerer Lagerung vom Trägerpapier löst oder sich wellt. Je nach Material können sich die Folien auch statisch aufladen. BOXLAB Services lagert seine Placards in praktischen, stabilen Kartonagen á 250 Stück. Diese können mehrfach gestapelt werden, ohne dabei den Druck auf die darin enthaltenen Placards weiterzugeben. Sie schützen außerdem beim Transport und der Lagerung vor Lichteinfall und kleinen Temperaturschwankungen.

Dauer

Ähnlich wie die Temperatur und Luftfeuchtigkeit wird bei der Haltbarkeit von Gefahrgutetiketten häufig ein Auge zugedrückt. Allerdings erlischt auch hier nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatum das Zertifikat für die Seewasserbeständigkeit. Der Klebstoff trocknet beispielsweise auch bei idealer Lagerung nach einer Weile aus. Je nach Material wird dieses spröde und brüchig. Auch die Farbverankerung verliert zunehmend an Effektivität. Alle Placards, die BOXLAB Services Ihnen ausliefert, sind ein Jahr lang haltbar.

2. UNTERGRUND

Nässe/Kälte

Der Klebstoff von Placards ist dazu entwickelt worden, auf möglichst sauberen, ebenen und trockenen Flächen seine volle Haftfähigkeit zu entfalten. Nässe und Kälte sind deshalb häufige Fehlerquellen beim Etikettieren – vor allem im Winter. Es bietet sich deshalb an, einen möglichst trockenen Platz zum Etikettieren zu suchen und die Fläche so gut wie möglich abzutrocknen.

Schmutz

Eine leider gängige Praxis ist es, das Etikett auf den Container anzubringen, so wie dieser vor einem steht. Nicht selten sind die Container aber leicht bis stark verschmutzt – immerhin kommen die meisten Container direkt von der Straße. Das kann im schlimmsten Fall dazu führen, dass das Placard zwar eine gewisse Anfangshaftung hat, diese aber letztlich nur zwischen dem Schmutz und dem Placard besteht. Durch Regen beispielsweise wird der Schmutz dann inklusive Placard vom Container gespült. Mit unserem BIO Reiniger entfernen Sie zuverlässig Schmutz und bereiten den Untergrund so optimal vor. Er ist aufgrund der BIO Basis nicht als Gefahrstoff eingestuft und verflüchtigt schnell.

Beschädigungen/Rost

Ganz ähnlich wie mit Schmutz verhält es sich auch, wenn das Placard auf eine beschädigte Oberfläche aufgebracht wird. Wenn möglich, sollte es beispielsweise vermieden werden, auf Rost zu etikettieren. Da sowohl Rost als auch Placard bei Temperaturschwankungen „arbeiten“, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass sich das Placard an dieser Stelle langsam löst und dadurch anfälliger für Regen, Schmutz oder starke Fahrtwinde wird. Gleiches gilt beispielsweise für Dellen und Stellen mit abblätterndem Lack oder dem Kleben auf alte Klebereste.

3. ETIKETTIERUNG

Klebstoff beschädigt

Ähnlich wie bei falscher Lagerung verliert der Klebstoff auch einen Teil seiner Wirksamkeit, wenn er vor der Etikettierung zu sehr beansprucht oder vom Folienmaterial abgetragen wird, das kann beispielweise durch häufiges oder großflächiges Berühren der Klebefläche mit der Hand oder Handschuhen geschehen.

Anpressdruck

Hier besteht das gleiche Problem wie beim Rost – nur mit dem Unterschied, dass es hier schon ab der Etikettierung zu Beschädigungen am Placard kommen kann. Fehlender Anpressdruck beim Aufbringen vom Placard erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass sich das Placard innerhalb der ersten 24h vom Container löst. Diese Zeit benötigt der Klebstoff nämlich, um seine volle Haftfähigkeit zu entwickeln. Mit dem Einsatz eines Rakels lässt sich die Anfangshaftung um 50% verbessern und gibt dem Etikett dadurch bessere Möglichkeiten seine volle Haftkraft zu entwickeln. Das heißt im Übrigen nicht, dass jeder Container nun 12 oder 24 Stunden nach Etikettierung nicht bewegt werden soll – aber die erste Zeit ist eben die Entscheidende, damit das Placard anschließend den gesamten Transport über hält.

Luftblasen

Auch wenn es ein leidiges Thema bei Aufklebern und Etiketten ist: Luftblasen sehen nicht nur unschön aus, sie haben auch direkten Einfluss auf die Haftfähigkeit des Etiketts. Auch hier arbeitet die Luft unterhalb der Folie und verschiebt sich langsam. Dadurch wird die lose Stelle immer größer und kann bis zum Rand hin das Placard lösen. Deshalb lieber die Blase mit einem möglichst kleinen Loch aufstechen und erneut anpressen. Der Einsatz eines Rakels hilft dabei, möglichst blasenfrei zu etikettieren.

Wir helfen gerne!

FEHLER VERMEIDEN MIT BOXLAB SERVICES

BOXLAB Services unterstützt Sie nicht nur als Lieferant sondern auch als Prozessoptimierer. Neben den entsprechenden Placards bieten wir verschiedene Hilfsmittel, die Ihnen dabei helfen, den gesamten Prozess zu optimieren und gleichbleibende Resultate zu erzielen.

Services

BOXLAB Services liefert auch individualisierte Placards bereits ab Stückzahl 1, europaweit in 24 Stunden. Dadurch entfallen unnötige Mindestmengen im vier- oder fünfstelligen Bereich. Das schafft Flexibilität und erleichtert die Lagerhaltung für unsere Kunden.

Qualität

Alle Gefahrgutetiketten sind seewasserbeständig gem. BS5609 Sektion 3 und entsprechen IMDG-Code, RID, ADR, IATA. Dies betrifft auch individualisierte Etiketten, wie beispielsweise Warntafeln oder Großzettel mit eingedruckter UN-Nummer. Zudem haben unsere Placards einen separaten Abziehrand für besseres Handling an der Ladestelle.

Zubehör

Unsere Hilfsmittel, wie beispielsweise unser verletzungsfreier Sicherheitsschaber, unser BIO Reiniger oder der BOXLAB Rakel, sind viel mehr, als sie auf den ersten Blick erahnen lassen. Sie sind gleichwertige Teile
unserer Systemlösungen, erleichtern den Etikettierprozess und sorgen für rechtskonforme Ergebnisse.

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