Neuigkeiten bei den
34. Münchner Gefahrgut-Tagen 2024
Unser Symposiumsbeitrag!
wir möchten Ihnen aufregende Neuigkeiten mitteilen! Bei den diesjährigen 34. Münchner Gefahrgut-Tagen 2024 wird es neben dem etablierten Programm eine zusätzliche Bereicherung geben: einen Symposiumsbeitrag, der sich intensiv mit der richtigen Kennzeichnung für eine sichere Beförderung von Gefahrgut auseinandersetzt.

Unser Symposiumsbeitrag, betitelt „Richtige Kennzeichnung für sichere Beförderung“, wird von Mischa Feig, CEO und Founder von BOXLAB Services, präsentiert. Dieser Beitrag wird eine Reihe von wichtigen Fragen behandeln, die sich Unternehmen im Umgang mit Gefahrgut stellen:

Herausforderungen bei den einzelnen Verkehrsträgern:

Jeder Verkehrsträger hat seine eigenen Anforderungen und Besonderheiten hinsichtlich der Kennzeichnung von Gefahrgut. Wir werden beleuchten, welche spezifischen Herausforderungen beim Straßen-, Schienen-, Luft- und Seeverkehr auftreten können und wie diesen am besten begegnet werden kann.

Einhaltung der Vorschriften:

Die Einhaltung der einschlägigen Vorschriften und Regularien ist von entscheidender Bedeutung für die Sicherheit bei der Beförderung von Gefahrgut. Unser Symposiumsbeitrag wird aufzeigen, welche Vorschriften unbedingt beachtet werden müssen, um eine sichere Beförderung zu gewährleisten.

Schulung durch Gefahrgutberater:

Eine fundierte Schulung der Mitarbeiter ist ein Schlüsselfaktor für die sichere Handhabung von Gefahrgut. Wir werden diskutieren, wie Gefahrgutberater ihre Kunden bestmöglich in Bezug auf die richtige Kennzeichnung schulen können, um Risiken zu minimieren und Unfälle zu vermeiden.

Lösungen für Praxisprobleme:

In der Praxis können verschiedene Probleme auftreten, die eine sichere Beförderung von Gefahrgut erschweren. Unser Symposiumsbeitrag wird konkrete Problemstellungen aus der Praxis beleuchten und effektive Lösungsansätze aufzeigen, um diese Herausforderungen zu bewältigen.

Richtige Kennzeichnung für sichere Beförderung

Dieser Symposiumsbeitrag verspricht nicht nur spannende Einblicke in die komplexe Thematik der Gefahrgutkennzeichnung, sondern bietet auch praxisnahe Lösungsansätze für die Herausforderungen, denen Unternehmen in diesem Bereich gegenüberstehen.

Datum:

Mittwoch, 08. Mai 2024, 14:15 Uhr

Referent:

Mischa Feig, CEO & Founder, BOXLAB Services GmbH

Münchner Gefahrgut-Tage 2024

Wenn Sie mehr über die richtige Kennzeichnung für eine sichere Beförderung von Gefahrgut erfahren möchten und wertvolle Erkenntnisse gewinnen möchten, dann sollten Sie unseren Symposiumsbeitrag auf den Münchner Gefahrgut-Tagen 2024 auf keinen Fall verpassen!

Wir freuen uns darauf, Sie bei diesem wichtigen Symposium begrüßen zu dürfen und gemeinsam mit Ihnen einen Beitrag zur sicheren Beförderung von Gefahrgut zu leisten.

Aber das ist noch nicht alles! Die Münchner Gefahrgut-Tage bieten auch in diesem Jahr wieder ein vielfältiges Programm mit hochkarätigen Referenten und informativen Vorträgen zu aktuellen Themen der Gefahrgut-Beförderung. Von Plenarvorträgen über Themenforen bis hin zu Symposien – hier kommt jeder auf seine Kosten.

Zu den weiteren Höhepunkten gehören:

  • Änderungen für 2025 – 25 Jahre nach Strukturreform
  • Seeverkehr – wichtiger Verkehrsträger mit Besonderheiten
  • Transportunfall mit Gefahrgut
  • Umsetzung CBTA – Sinnvolle Umsetzung, Verbesserungsbedarf
  • Exkursion zur Freiwilligen Feuerwehr Haar
  • Verpackungssymposium

Besuchen Sie die offizielle Website der Münchner Gefahrgut-Tage, um das vollständige Programm einzusehen und sich anzumelden. Verpassen Sie nicht die Gelegenheit, Ihr Wissen zu erweitern und sich mit Experten der Branche auszutauschen!

 

Zur Veranstaltung

Die Geschichte und Entwicklung des ADR
ZUR ERKLÄRUNG

Was versteht man eigentlich unter „ADR“?

Das ADR-Abkommen ist das „Übereinkommen über die internationale Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße“ und wurde am 30.09.1957 in Genf geschlossen unter Anleitung der UNECE (Wirtschaftskommission für Europa der Vereinten Nationen). In Deutschland trat es am 29. Januar 1968 in Kraft und hieß bis 2020 „Accord européen relatif au transport international des marchandises Dangereuses par Route“.

HEUTE

Seit 2021 ist es unter dem Namen “Agreement concerning the International Carriage of Dangerous Goods by Road” bekannt. Das Abkommen beinhaltet besondere Vorschriften für den Straßenverkehr hinsichtlich Verpackung, Ladungssicherung und Kennzeichnung von Gefahrgut. Frankreich und Deutschland waren zu Beginn Unterzeichnerstaaten. So gelten mittlerweile jedoch alle EU-Staaten auch als ADR-Unterzeichner, weil es durch eine EU-Verordnung rechtsgültig wurde.

ADR-Mitgliedsstaaten

Albanien, Andorra, Armenien, Aserbaidschan, Belarus, Belgien, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Georgien, Griechenland, Irland, Island, Italien, Kasachstan, Kroatien, Lettland, Liechtenstein, Litauen, Luxemburg, Malta, Marokko, Nordmazedonien, Montenegro, Niederlande, Nigeria, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Republik Moldau, Rumänien, Russische Föderation, San Marino, Schweden, Schweiz, Serbien, Slowakische Republik, Slowenien, Spanien, Tadschikistan, Türkei, Tunesien, Tschechische Republik, Uganda, Ukraine, Ungarn, Usbekistan, Vereinigtes Königreich und Zypern.

Der derzeit letzte Staat, der sich dem Übereinkommen anschloss, war Uganda am 23. August 2022.

Änderungen

Am 13. Mai 2019 schlug die Versammlung der ADR-Länder eine Änderung des offiziellen Namens unter Weglassen des „europäisch“ vor, weil auch nicht-europäischen Staaten der Beitritt ermöglicht werden sollte. So galt das ADR sowohl geografisch, als auch politisch längst über den europäischen Bereich hinaus. Die internationalen Transportvorschriften im Straßenverkehr sollten weiter vereinheitlicht werden.

Am 30. November 2019 wurde die Namensänderung mit Wirkung zum 1. Januar 2021 beschlossen.

Regelmäßige Aktualisierungen

Die Entwicklung des ADR ist gesichert, denn alle zwei Jahre wird das ADR an die neuesten technischen und juristischen Erkenntnisse angepasst und neu veröffentlicht.

Aber diese Überarbeitungen betreffen nicht nur Begrifflichkeiten und Kennzeichnungen, die UN-Nummern und Verpackungsanweisungen, sondern mittlerweile auch die Beförderung von Lithium-Ionen-Batterien und -Akkumulatoren. Diese sind spätestens seit 1. Juli 2021 anzuwenden.

Das Abkommen gilt mit seinen Vorschriften und Bestimmungen als das wichtigste Regelwerk für die Beförderung gefährlicher Güter auf internationalen Transportwegen.

Aufbau

Anlage A Vorschriften über die gefährlichen Stoffe und Gegenstände

Teil 1 Allgemeine Vorschriften

Teil 2 Klassifizierung: Gefahrgutklasse (ADR-Klassen)

Teil 3 Verzeichnis der gefährlichen Güter, Sondervorschriften sowie Freistellungen in Zusammenhang mit der Beförderung von in begrenzten Mengen verpackten gefährlichen Güter

Teil 4 Verwendung von Verpackungen, Großpackmitteln (IBC), Großverpackungen und Tanks

Teil 5 Vorschriften für den Versand

Teil 6 Bau- sowie Prüfvorschriften für Verpackungen, Großpackmittel (IBC), Großverpackungen und Tanks

Teil 7 Vorschriften für die Beförderung, die Be- und Entladung und die Handhabung

Anlage B Vorschriften für die Beförderungsausrüstung und die Durchführung der Beförderung

Teil 8 Vorschriften für die Fahrzeugbesatzungen, die Ausrüstung, den Betrieb der Fahrzeuge und die Dokumentation

Teil 9 Vorschriften für den Bau und die Zulassung der Fahrzeuge

Aus Sicht der BRD

DIE ENTSTEHUNG

Der Vorreiter für den heutigen ADR ist das Handling mit dem Transport im Eisenbahnverkehr. Und auch für die Beförderung von Druckgasen und brennbaren Flüssigkeiten hatte man im Gewerberecht schon eine Regelung gefunden. So lief diese für den gesamten Transport im Straßenverkehr aber eher schleppend. Das Thema Tankfahrzeuge stellte nochmal eine weitere Hürde dar, denn hierbei handelt es sich um teure und langlebige Wirtschaftsgüter. Es mussten zunächst eigene und keine kurzfristigen Vorschriften entwickelt werden.

REGELUNG ENDLICH IN SICHT?

Im Jahre 1968 konnte man sich zwar zunächst einigen. Aber es kam vorerst nicht zu einem Inkrafttreten der Richtlinien, man wollte die europaweiten Verhandlungen abwarten. Dies dauerte am Ende dann insgesamt rund 6 Jahre, bis es am 1. Januar 1970 dann für den internationalen Transport galt. Weil viele Fragen noch geklärt werden mussten, kam es am 23. Juli 1970 zunächst zu einer Übergangsregelung in Deutschland, der sogenannten Schadenschutzverordnung.

Am 1. September im gleichen Jahr, trat das ADR für den internationalen Transport dann schließlich auch für den innerstaatlichen Transport der Bundesrepublik Deutschland in Kraft.

Es wurden zudem auch sogenannte „Listengüter“ eingeführt für die es eine Genehmigungspflicht und Auflagen gab. Eines davon ist das Transport-Verbot bei gefährlichen Witterungsbedingungen und schlechten Straßenverhältnissen, wie Nebel, Schnee, Glatteis und Sichtbehinderung. Hinzu kommt eine Meldepflicht bei freigesetzten Gefahrstoffen, die die Umwelt gefährden. Denn auch der Umweltschutz gewann ab Beginn der 1970er Jahre immer mehr an Bedeutung.

Gefahrgutetiketten

Placards

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  • Stark haftender Klebstoff
  • Verfügbar als Blattware
  • Konturlinie schwarz und mit Abziehlasche

Gefahrgutetiketten

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  • Zertifizierung gem. BS 5609 Sektion III
  • Standardformat 400x300mm
  • Stark haftender Klebstoff
  • Verfügbar als Blattware
  • Auf Anfrage auch als halbe Warntafel

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  • Zertifizierung gem. BS 5609 Sektion III
  • Standardformat 100x100mm
  • Stark haftender Klebstoff
  • Verfügbar als Blattware/Rolle
  • 2in1 und 3in1 Kombinationen möglich

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